Enduro Reifen im Belastungstest - mit mobiler Messtechnik von ROGA

 

x-aces.com testet Enduro-Reifen mit einem Teac es8 Datenrekorder von Roga-Instruments.

 

21 BMX-Enduro Reifen von 8 Herstellern werden auf Herz und Nieren geprüft.

Somit präsentiert X-ACES auf seiner Website einen ersten ausführlichen Vergleichstest. Als Produktgruppe wurden Mountainbike Reifen gewählt, da diese im Verhältnis zu den Kosten den mit Abstand größten Performance Einfluss aufweisen. Die Vorgaben des Tests sind Enduro Reifen mit einem Gewicht unter 900 Gramm.


enduro-reifentest

 

  • Grip Waldboden: 141 m langer, mit Wurzeln durchsetzter Singletrail, welcher mit etlichen Kurvenkombinationen gespickt ist und ein durchschnittliches Gefälle von 24,8 Prozent aufweist. Gemessen werden die Querbeschleunigungen in den Kurven mit dem Beschleunigungssensor, die genau Fahrstrecke mit dem GPS Gerät und die benötigte Zeit anhand der Lichtschranke.
  • Grip Schotter: 50 m langer Schotterweg Es werden 10 Pylonen im Slalom umfahren. Gemessen werden die Querbeschleunigungen mit dem Beschleunigungsmesse, sowie die benötigte Zeit mit der Lichtschranke.
  • Bremstest: Auf dem gleichen Schotterweg eine Vollbremsung aus 30 km/h bis zum Stillstand. Gemessen wir die zurückgelegte Strecke und die maximale Verzögerung mit dem Beschleunigungsmesser.
  • Rollwiderstand: Aus dem Stand lassen wir das Bike beschleunigen und messen nach 50 m die erreichte Endgeschwindigkeit mit der Lichtschranke.


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Die Labortests:

 

  • Beim Durchschlag wurde ein 10 kg schweres Fallbeil auf den Reifen fallen gelassen. Ausgangspunkt waren 40 cm und es wurde solange die Fallhöhe um 5 cm erhöht, bis der Reifen der Belastung nicht mehr Stand gehalten hat.
  • Beim Durchstich wurde ein spitzer Nagel in den Reifen gestoßen. Ein Messinstrument hat dabei die Kraft gemessene, die aufgewendet werden muss, damit der Reifen nachgegeben hat.

 

Die Messgeräte:

 

Als Mess-Elektronik entscheidet sich X-ACES für den es8 Daten-Rekorder von der Firma Roga-Instruments, das GPSmap 60CSx GPS Gerät der Firma Garmin, ein Beschleunigungssensor der Firma Seika, sowie eine Lichtschranke. Der Beschleunigungssensor und das GPS Gerät sind mit dem Datenrekorder verbunden, der alle Daten aufzeichnet. Zur Auswertung wird der Datenrekorder an den Computer angeschlossen und anhand der Analysesoftware ausgewertet.


 

Praxisgerechter Test

 

Damit für alle Reifen dieselben Bedingungen vorliegen, wurden für einen Testdurchgang immer die gleiche Felge und ein identischer Schlauch verwendet. Der Luftdruck wurde auf realistische 2,5 Bar festgelegt und vor jedem Messdurchgang kontrolliert.

Es wurden jeweils sechs Wiederholungen bei den Praxistests durchgeführt, wobei sich zwei Fahrer abgewechselt haben. Bei den Pannensicherheitstests wurde nur eine Messung vorgenommen. Sollte ein Reifen bei Fahrtests einen Platten bekommen, wurde dies bei der Bewertung negativ berücksichtigt.